Es haben nicht alle damit gerechnet, dass es doch so viele Eltern werden, die gestern sich gestern abend auf den Weg ins Forum gemacht haben. Knapp 400 werden es gewesen sein.
Die Veranstaltung selbst war gut - ein dickes Lob für Herrn Kruse als Referenten. Er hat die wesentlichen Punkte für beide Schulformen erläutert und im Anschluss daran die Fragen der Eltern umfassend beantwortet. Durch seine kompetente und dennoch lockere und z.T. humorvolle Art hat er eine positive Stimmung geschaffen, die die Eltern ermutigt hat, ihre Fragen zu stellen. Das Feedback von den Eltern war durchweg positiv.
Frau Küchenhof - die unsere Initiative ausdrücklich gelobt hat - hat die Eltern aufgefordert, an der nächsten Schulausschuss-Sitzung teilzunehmen. Sie findet am Dienstag, den 9.6. um 19.00 Uhr statt. Dorthin werden wohl kaum 400 Eltern kommen, aber nach dem gestrigen Abend ist bestimmt bei vielen das Interesse für dieses Thema gestiegen.
Der Vortrag von Herrn Kruse soll auf der Internet-Seite der Stadt veröffentlicht werden. Sobald das geschieht, werden wir ihn auch hier verlinken.
Freitag, 29. Mai 2009
Mittwoch, 27. Mai 2009
Wir sind schon wieder in der Zeitung
siehe Linkliste ganz oben: Luruper Wochenblatt von heute.
Man beachte die entschlossenen Gesichter...;)
Man beachte die entschlossenen Gesichter...;)
Dienstag, 26. Mai 2009
"Ich würde versuchen, mein Kind auf die Gemeinschaftsschule zu schicken"
... das ist die Ansicht von Professor Matthias von Saldern, der den "VDI-Nachrichten" (das ist die Ingenieurszeitung in Deutschland) ein Interview gegeben hat.
Es stehen viele interessante Dinge dort. Z. Bsp. wusste ich gar nicht, dass in Deutschland - einer Studie zufolge - jeder zweite Gymnasiast Nachhilfe bekommt und dass ohne diese Nachhilfe das Gymnasium gar nicht mehr funktionieren würde...
Es wird doch dringend Zeit, für eine Schule, die ihre Schüler fördert, aber nicht überfordert.
Bei dem Gedanken, dass ein Kind nur zum Abitur gelangen kann, wenn seine Eltern finanziell in der Lage und willens sind, Monat für Monat zu bezahlen, gruselt's einen.
Es stehen viele interessante Dinge dort. Z. Bsp. wusste ich gar nicht, dass in Deutschland - einer Studie zufolge - jeder zweite Gymnasiast Nachhilfe bekommt und dass ohne diese Nachhilfe das Gymnasium gar nicht mehr funktionieren würde...
Es wird doch dringend Zeit, für eine Schule, die ihre Schüler fördert, aber nicht überfordert.
Bei dem Gedanken, dass ein Kind nur zum Abitur gelangen kann, wenn seine Eltern finanziell in der Lage und willens sind, Monat für Monat zu bezahlen, gruselt's einen.
Prof. Matthias von Saldern ist Mitglied im Institut für Pädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg. Bis 2007 war er Geschäftsführender Direktor des Instituts. Der Wissenschaftler gründete 1985 die Zeitschrift „Empirische Pädagogik“ und war deren Mitherausgeber. 2006 beteiligte sich von Saldern als Sachverständiger in der Enquete-Kommission des Hamburger Senats „Konsequenzen aus Pisa“. 2007 war der Bildungsforscher am Mitaufbau der ersten Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein beteiligt. Seit 2009 ist er Sachverständiger beim Bildungskonvent Sachsen-Anhalt.
Neuigkeiten
Es gibt einige neue links auf unserer Seite: einen zwar schon etwas älteren, aber für unsere Situation brandaktuellen Artikel aus der ZEIT über die Einführung der Gemeinschaftsschule auf Fehmarn, den z.T. erbitterten Grabenkämpfen der Eltern und Politiker. Dann endlich auch hier verlinkt: "Welche Schule für mein Kind" - wer es noch nicht auswendig kennt, kann sich das Blättchen hier anschauen und weiterhin ein bisschen Zahlenmaterial zur Schulübergangsempfehlung.
Viel Freude beim Lesen!
Viel Freude beim Lesen!
Freitag, 22. Mai 2009
Es läuft gut für uns...
Nachdem im Sche-Ta-Artikel am Mittwoch (s. link) wieder einmal nur Lob für das Engagement der Eltern durchklang, gibt es mittlerweile einen Kommentar zu diesem Artikel von Katharina Rettke (MdR, SPD). Zur Erinnerung: Frau Rettke hat schon auf der Ratsversammlung eine flammende Rede für unser Anliegen gehalten. Ihr findet den Kommentar unter dem Artikel. Wieder wird unser Engagement gelobt.
Die Hoffnung, dass es zu einer neuen Beschlussfassung kommen wird, bekommt weiter Futter.
Die Frage, die sich uns allen jetzt stellt, ist natürlich: wie geht es nach der Info-Veranstaltung weiter? Frau Küchenhof hat ja klar gesagt, dass es eine Befragung der Eltern nicht geben wird. Aber wer entscheidet dann? Werden dann wieder Beschlüsse der Schulkonferenzen der drei weiterführenden Schulen zugrunde gelegt? In diesen Schulkonferenzen sitzen Eltern, für die diese Beschlüsse gar keine Bedeutung mehr haben. Sind die Mitglieder der Schulkonferenzen überhaupt informiert?
An die Schulleitung der Realschule haben wir bereits die Bitte gerichtet, die entsprechenden Personen über die Veranstaltung zu informieren, damit diese sich ein Bild über die Meinung der betroffenen Eltern machen können und wissen, worüber sie dann ggf. abstimmen. Auch an die Hauptschule und das Gymnasium werden wir uns noch wenden.
Ansonsten müsstet Ihr in diesen Tagen überall in Siedlung und Dorf Plakate sehen, die auf diese Veranstaltung hinweisen. Auch die Kindergarten-Eltern werden spätestens Anfang der Woche Flyer bekommen, die informieren, worum es geht.
Und jetzt wieder an die Arbeit!
Die Hoffnung, dass es zu einer neuen Beschlussfassung kommen wird, bekommt weiter Futter.
Die Frage, die sich uns allen jetzt stellt, ist natürlich: wie geht es nach der Info-Veranstaltung weiter? Frau Küchenhof hat ja klar gesagt, dass es eine Befragung der Eltern nicht geben wird. Aber wer entscheidet dann? Werden dann wieder Beschlüsse der Schulkonferenzen der drei weiterführenden Schulen zugrunde gelegt? In diesen Schulkonferenzen sitzen Eltern, für die diese Beschlüsse gar keine Bedeutung mehr haben. Sind die Mitglieder der Schulkonferenzen überhaupt informiert?
An die Schulleitung der Realschule haben wir bereits die Bitte gerichtet, die entsprechenden Personen über die Veranstaltung zu informieren, damit diese sich ein Bild über die Meinung der betroffenen Eltern machen können und wissen, worüber sie dann ggf. abstimmen. Auch an die Hauptschule und das Gymnasium werden wir uns noch wenden.
Ansonsten müsstet Ihr in diesen Tagen überall in Siedlung und Dorf Plakate sehen, die auf diese Veranstaltung hinweisen. Auch die Kindergarten-Eltern werden spätestens Anfang der Woche Flyer bekommen, die informieren, worum es geht.
Und jetzt wieder an die Arbeit!
Mittwoch, 20. Mai 2009
Was in der Zeitung steht...
Guten Morgen!
Na, das war eine Überraschung heute morgen, was? Da lautet die Überschrift des Artikels im Schenefelder Tageblatt "Rektor schlägt sich auf Elternseite". Hammer. Es handelt sich um denselben Rektor, der auf dem Informationsabend an der Grundschule Altgemeinde so überzeugt vom Konzept "Regionalschule" gesprochen hat.
Für mich werfen sich hier ein paar Fragen auf.
Erstens: warum hat er damals so überzeugt - und für viele anwesende Elternvertreter der GSA wohl auch überzeugend - gesprochen? Eine mögliche Antwort wäre: Weil einige Leute dies genau so hören wollten. Vielleicht wurde ihm suggeriert, die "Fragebogenverteiler" seien eine spinnerte Minderheit, die sowieso keine Ahnung hätten und dass der Beschluss ja nun doch nicht mehr zu ändern sei.
Wer könnte das gewesen sein? Und würde sich der Rektor einer Schule überhaupt dazu hinreißen lassen, sich vor einen fremden Karren spannen zu lassen? *grübel*
Zweitens: Was bewegt ihn, nun doch zu einem Fürsprecher für die Gemeinschaftsschule zu werden? Eine mögliche Antwort wäre: Eigentlich hat ihn das Konzept schon immer überzeugt, viel mehr als das der Regionalschule. Nur hatte er nie genug "Unterstützer", da die Entscheidung ja in sehr kleinen Rahmen - sozusagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit - getroffen wurden. Und die wenigen, die aktiv und bewusst und ausreichend informiert an diesem Entscheidungsprozess teilgenommen haben, waren eben für die Regionalschule. Denn auch damals hat man jawohl den Mitgliedern der Schulkonferenzen gesagt, eine Gemeinschaftsschule bedeutete das "Aus" für das Gymnasium. (Was damals genauso falsch war, wie heute, was wir nun wissen). Und dann gab es eben den Beschluss des Ausschusses für Schule, Sport und Gedöns, dessen Vorsitzender eben auch ein Befürworter der Reg.-Schule ist.
Könnte das sein?
Na, das war eine Überraschung heute morgen, was? Da lautet die Überschrift des Artikels im Schenefelder Tageblatt "Rektor schlägt sich auf Elternseite". Hammer. Es handelt sich um denselben Rektor, der auf dem Informationsabend an der Grundschule Altgemeinde so überzeugt vom Konzept "Regionalschule" gesprochen hat.
Für mich werfen sich hier ein paar Fragen auf.
Erstens: warum hat er damals so überzeugt - und für viele anwesende Elternvertreter der GSA wohl auch überzeugend - gesprochen? Eine mögliche Antwort wäre: Weil einige Leute dies genau so hören wollten. Vielleicht wurde ihm suggeriert, die "Fragebogenverteiler" seien eine spinnerte Minderheit, die sowieso keine Ahnung hätten und dass der Beschluss ja nun doch nicht mehr zu ändern sei.
Wer könnte das gewesen sein? Und würde sich der Rektor einer Schule überhaupt dazu hinreißen lassen, sich vor einen fremden Karren spannen zu lassen? *grübel*
Zweitens: Was bewegt ihn, nun doch zu einem Fürsprecher für die Gemeinschaftsschule zu werden? Eine mögliche Antwort wäre: Eigentlich hat ihn das Konzept schon immer überzeugt, viel mehr als das der Regionalschule. Nur hatte er nie genug "Unterstützer", da die Entscheidung ja in sehr kleinen Rahmen - sozusagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit - getroffen wurden. Und die wenigen, die aktiv und bewusst und ausreichend informiert an diesem Entscheidungsprozess teilgenommen haben, waren eben für die Regionalschule. Denn auch damals hat man jawohl den Mitgliedern der Schulkonferenzen gesagt, eine Gemeinschaftsschule bedeutete das "Aus" für das Gymnasium. (Was damals genauso falsch war, wie heute, was wir nun wissen). Und dann gab es eben den Beschluss des Ausschusses für Schule, Sport und Gedöns, dessen Vorsitzender eben auch ein Befürworter der Reg.-Schule ist.
Könnte das sein?
Dienstag, 19. Mai 2009
Neuigkeiten bzw. der Stand der Dinge...
So, auch wenn uns allen im Moment der Kopf wer-weiß-wo steht, muss ich doch einmal berichten, was wir gerade so treiben.
Die Informationsveranstaltung der Stadt steht bevor. Sicher ist es so, dass die FDP den Antrag hierfür gestellt hat, aber ohne unsere Initiative wäre das nie passiert. Im Gespräch mit einer Schenefelder Politikerin gestern abend (zufällig in der Kneipe getroffen), machte diese noch einmal ganz deutlich, dass die Politik auf uns Bürger und unsere Rückmeldung angewiesen ist. Sie fand es großartig, dass so viele Eltern auf der letzten Ratsversammlung waren und würde sich für die Zukunft mehr solches Engagement wünschen. Na, das geht doch runter wie Öl. Vor allem, wenn man weiß, dass uns immer noch nicht wenige für komplette Spinner halten.
Im Moment beschäftigt uns eigentlich am meisten, wie wir erreichen, dass möglichst viele Eltern am nächsten Donnerstag kommen, sich informieren, Fragen stellen. Ihre Falschinformationen in Frage stellen. Wir werden darauf bestehen, dass noch einmal explizit klargestellt wird, dass in Schenefeld das Gymnasium erhalten bleiben kann, selbst wenn wir eine Gemeinschaftsschule bekommen. Es wird immer noch die falsche Information verbreitet, dass eine Gemeinschaftsschule das „Aus“ für unser Gymnasium bedeuten würde. Dies ist schlichtweg falsch und wir haben uns mehrmals in Kiel rückversichert, dass die „Gemeinschaftsschule plus Gymnasium-Lösung“ möglich ist. Außerdem möchten wir, dass auch den Eltern der vermeintlichen zukünftigen Gymnasiasten noch einmal ganz klar wird, dass ihr Kind dort zukünftig nicht sitzen bleiben kann. Bei „Versagen“ auf dem G-8-Gymnasium werden die Kinder auf die nächst-untere Schulform (z.B. Regionalschule) versetzt. Wir glauben, dies ist den meisten nicht klar.
Außerdem haben fleißige Menschen Plakate und Flyer entworfen, die wiederum von anderen fleißigen Menschen vervielfältigt und in allen Schenefelder Kindergärten aufgehängt, bzw. verteilt werden. Denn uns ist klar: die meisten Kindergarten-Eltern haben sich wahrscheinlich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt....
Und nun zurück an die Arbeit!
Die Informationsveranstaltung der Stadt steht bevor. Sicher ist es so, dass die FDP den Antrag hierfür gestellt hat, aber ohne unsere Initiative wäre das nie passiert. Im Gespräch mit einer Schenefelder Politikerin gestern abend (zufällig in der Kneipe getroffen), machte diese noch einmal ganz deutlich, dass die Politik auf uns Bürger und unsere Rückmeldung angewiesen ist. Sie fand es großartig, dass so viele Eltern auf der letzten Ratsversammlung waren und würde sich für die Zukunft mehr solches Engagement wünschen. Na, das geht doch runter wie Öl. Vor allem, wenn man weiß, dass uns immer noch nicht wenige für komplette Spinner halten.
Im Moment beschäftigt uns eigentlich am meisten, wie wir erreichen, dass möglichst viele Eltern am nächsten Donnerstag kommen, sich informieren, Fragen stellen. Ihre Falschinformationen in Frage stellen. Wir werden darauf bestehen, dass noch einmal explizit klargestellt wird, dass in Schenefeld das Gymnasium erhalten bleiben kann, selbst wenn wir eine Gemeinschaftsschule bekommen. Es wird immer noch die falsche Information verbreitet, dass eine Gemeinschaftsschule das „Aus“ für unser Gymnasium bedeuten würde. Dies ist schlichtweg falsch und wir haben uns mehrmals in Kiel rückversichert, dass die „Gemeinschaftsschule plus Gymnasium-Lösung“ möglich ist. Außerdem möchten wir, dass auch den Eltern der vermeintlichen zukünftigen Gymnasiasten noch einmal ganz klar wird, dass ihr Kind dort zukünftig nicht sitzen bleiben kann. Bei „Versagen“ auf dem G-8-Gymnasium werden die Kinder auf die nächst-untere Schulform (z.B. Regionalschule) versetzt. Wir glauben, dies ist den meisten nicht klar.
Außerdem haben fleißige Menschen Plakate und Flyer entworfen, die wiederum von anderen fleißigen Menschen vervielfältigt und in allen Schenefelder Kindergärten aufgehängt, bzw. verteilt werden. Denn uns ist klar: die meisten Kindergarten-Eltern haben sich wahrscheinlich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt....
Und nun zurück an die Arbeit!
Mittwoch, 13. Mai 2009
Herzlich Willkommen im Blog der
Interessengemeinschaft Elternwunsch
"Welche Schulform für Schenefeld?"
"Welche Schulform für Schenefeld?"
Wir - das sind Eltern aus Schenefeld (PLZ 22869), die sich seit einigen Monaten dafür einsetzen, dass in Schenefeld eine weiterführende Schule neben dem bestehenden Gymnasium entsteht, die die Zustimmung der Mehrheit der Eltern in unserer Stadt hat.
In den nächsten Tagen/Wochen werden wir diesen Blog mit Informationen zu diesem Thema füttern. Ihr werdet Zeitungsartikel, Termine und Berichte zu unserer Initiative und dem Thema "Schulreform" finden.
Wir möchten, dass alle Eltern in Schenefeld darüber informiert sind, wofür wir einstehen und was wir während der Zeit unseres Engagements erleben.
Viel Spaß beim Nachverfolgen dieser Seiten!
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