Mittwoch, 20. Mai 2009

Was in der Zeitung steht...

Guten Morgen!

Na, das war eine Überraschung heute morgen, was? Da lautet die Überschrift des Artikels im Schenefelder Tageblatt "Rektor schlägt sich auf Elternseite". Hammer. Es handelt sich um denselben Rektor, der auf dem Informationsabend an der Grundschule Altgemeinde so überzeugt vom Konzept "Regionalschule" gesprochen hat.


Für mich werfen sich hier ein paar Fragen auf.


Erstens: warum hat er damals so überzeugt - und für viele anwesende Elternvertreter der GSA wohl auch überzeugend - gesprochen? Eine mögliche Antwort wäre: Weil einige Leute dies genau so hören wollten. Vielleicht wurde ihm suggeriert, die "Fragebogenverteiler" seien eine spinnerte Minderheit, die sowieso keine Ahnung hätten und dass der Beschluss ja nun doch nicht mehr zu ändern sei.

Wer könnte das gewesen sein? Und würde sich der Rektor einer Schule überhaupt dazu hinreißen lassen, sich vor einen fremden Karren spannen zu lassen? *grübel*


Zweitens:
Was bewegt ihn, nun doch zu einem Fürsprecher für die Gemeinschaftsschule zu werden? Eine mögliche Antwort wäre: Eigentlich hat ihn das Konzept schon immer überzeugt, viel mehr als das der Regionalschule. Nur hatte er nie genug "Unterstützer", da die Entscheidung ja in sehr kleinen Rahmen - sozusagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit - getroffen wurden. Und die wenigen, die aktiv und bewusst und ausreichend informiert an diesem Entscheidungsprozess teilgenommen haben, waren eben für die Regionalschule. Denn auch damals hat man jawohl den Mitgliedern der Schulkonferenzen gesagt, eine Gemeinschaftsschule bedeutete das "Aus" für das Gymnasium. (Was damals genauso falsch war, wie heute, was wir nun wissen). Und dann gab es eben den Beschluss des Ausschusses für Schule, Sport und Gedöns, dessen Vorsitzender eben auch ein Befürworter der Reg.-Schule ist.

Könnte das sein?

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